Costa Rica- \"grüne\" Schweiz in Lateinamerika
Rund 1,5 Millionen „Öko-Touristen“ bereisen Costa Rica jährlich. Und es gibt ja auch viel zu entdecken. Neben Traum- Stränden bietet das Land, welches flächenmäßig der Größe des Bundeslandes Niedersachsen entspricht, vulkanische Bergketten, die es zu erforschen gilt. Aufgrund der politischen Stabilität des Landes, der strengen Gewaltenteilung und des ausgeprägten sozialen Friedens gilt Costa Rica als die „Schweiz Lateinamerikas“. Insgesamt stehen rund 25% der Landesfläche unter Naturschutz, auch um der vor allem in den 70er und 80er Jahren erfolgten großflächigen Abholzung und Brandrodung der Regenwälder entgegen zu wirken. Inzwischen hat das Land eine „Ökosteuer“ eingeführt, die zum Schutz der tropischen Regenwälder und zur Wiederaufforstung verwendet wird. Zusätzlich hat das costaricanische Tourismusinstitut das „CST“ entwickelt, ein Programm für nachhaltigen Tourismus. Das Programm qualifiziert und zertifiziert Unternehmen nach dem Ausmaß ihrer Bemühungen um Nachhaltigkeit bezogen auf Umwelt, Kultur und Gesellschaft. Je nachdem, wie viel die Unternehmen prozentual erreicht haben, werden sie in Kategorien von 0 bis 5 eingestuft. Je höher die Kategorie des jeweiligen Unternehmens, desto mehr Förderungen, Fortbildungen und Besuche auf nationalen und internationalen Messen erhalten die Unternehmen. Ein lohnenswerter Anreiz, den die Unternehmen auch nutzen. Costa Rica ist nicht nur ein wundervolles Urlaubsland sondern zeigt mit unzähligen Maßnahmen für nachhaltigen Tourismus und Umweltschutz auch eindeutig, wo die Prioritäten des Landes liegen. Damit auch noch in Zukunft Millionen Touristen die Naturschätze Costa Rica’s bestaunen können.
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