Da kann‘s ja noch ein Maß mehr sein … Das Münchner Oktoberfest ist grüner geworden

Seit gut einer Woche läuft wieder Deutschlands größtes Volksfest. In diesem Jahr gibt’s für die Millionen Besucher, die das oft ganz lustig finden, in Dirndl und Lederhosen auf die Münchner „Wiesn“ zu strömen, auch ein ausgefeiltes Öko-Paket.
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Strom für das Oktoberfest stammt aus erneuerbaren Energien

Schon seit 2000 kommt Ökostrom auf dem illustren Feste zum Einsatz. In diesem Jahr, und das ist das Novum, stammen Strom und Gas erstmals und ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Bei der Vielzahl an Kneipen und Restaurants, Straßen, Wegen und Toiletten ist das alles andere als marginal. Schließlich liegt der Stromverbrauch des feucht-fröhlichen Abfeierns bei rund drei Millionen Kilowattstunden. Das entspricht in etwa einer 21.000-Einwohner-Stadt.

„Wiesn-Klimafreunde“ für eine bessere CO2-Bilanz

Erstmals gibt es in diesem Jahr auch eine besondere Aktion, die auf die CO2-Bilanz eines Oktoberfest-Besuchs zielt. Wer ein Lebkuchenherz namens „Wiesn-Klimafreunde“ kauft, beteiligt sich damit an Emissionszertifikaten, die aus einem bayrischen Klimaschutzprojekt stammen. Mit dem Kauf dieses Herzens, das es in zwei Varianten gibt, sollen die CO2-Emissionen ausgeglichen werden, die für zwei bzw. vier Personen durch den Verbrauch/ Verzehr von einer Maß Bier, einem halben Hendl, einer Brezel sowie durch die Anreise mit der Deutschen Bahn aus dem Münchner Umland entstehen. Das kleine Klimaherz kostet 4,50 Euro, das große 6,50 Euro. Ist das nicht schön?! Da kann‘s ja noch ein Maß mehr sein … 

01.10.2012 · 16:58 · Autor: Matthias Hoferichter · Kategorie: Energie
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