Mit Detoxing den Körper entschlacken

Grüne Smoothies, Detox-Tee und Detox-Yoga

[Werbung] Ob Konservierungsstoffe, Alkohol oder das tägliche Essen: Nahrung und Umwelt hinterlassen giftige Stoffe in unserem Körper – so die landläufige Auffassung. Mit Detoxing soll der Körper davon gereinigt werden.
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Das gilt es beim Detoxing zu beachten

Sie sind giftig, Fett bindend und gelangen über unsere tägliche Nahrung in den Körper: Giftstoffe, gern auch als Schlacke bezeichnet. Dank diverser Detoxing-Trends soll eben diese unerwünschte Schlacke nun wieder ihren Weg aus unserem Körper finden. Dabei bedeutet Detox so viel wie das Entfernen giftiger Substanzen und erinnert stark ans Heilfasten. Und damit dies mit den gewünschten Effekten, wie Gewichtsverlust und Steigerung des Wohlbefindens einhergeht, gibt es so einiges zu beachten. Nach einer Darmreinigung stehen Obst- und Gemüsetage und eine ballaststoffreiche Ernährung für 7 bis 14 Tage an. Doch anders als beim herkömmlichen Fasten ist essen ausdrücklich erwünscht – jedoch sollte auf bestimmte Lebensmittel verzichtet werden. Die Liste, der in dieser Detoxingzeit zu vermeidenden Lebensmittel umfasst übersäuerte Lebensmittel, wie Käse, Kaffee, Fleisch, Weißmehl und Süßigkeiten – kurz um auch alles aus Dose, Gefrierschrank und Fast-Food-Restaurant.

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Luxussäfte für den Traumkörper: Mit Detox Säften den Körper entgiften

Abrunden lässt sich diese Zeit des ganz bewussten Konsumierens mit beim Fasten gängigen Methoden. So darf gern und viel Wasser getrunken werden, um die Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Der Kreislauf darf bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft angekurbelt werden. Auch Saunabesuche, Bäder mit Meersalzzusätzen und Massagen, wie insbesondere die Lymphdrainage, Fußzonenreflexmassage und ayurvedische Anwendungen, sind wohltuend und effektiv.

Massage, Ayurvedische Massagen

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Unser Tipp: Auf Amazon findet ihr gute Bücher zum Thema Detoxing*.

Detox-Yoga: Energie tanken mit der „Zange“

Verzicht und Bewegung gehören während unserer Detoxingzeit unbedingt zusammen. Wie wäre es also mit einer Runde Detox-Yoga? Ziel der Übungen, wie „Zange“, „Schulterstand“ und „halber Drehsitz“, ist es auch hier, gezielt den Stoffwechsel anzuregen und die Durchblutung der inneren Organe und des Gehirns zu fördern, um Giftstoffe schneller aus dem Körper zu leiten. Während wir uns also entspannen, reaktivieren wir unsere inneren Kräfte, die den Reinigungsprozess wohltuend unterstützen. Regelmäßige Detox-Yoga-Einheiten sollen so unseren Körper mit neuer Energie versorgen. Doch bevor es auf die Yoga-Matte geht, empfehlen wir einen kleinen Lektüre-Exkurs. Ratgeber, wie „Detox-Yoga: Das 10 Tage-Programm zur sanften Entgiftung“* und „Detox mit Yin und Yang Yoga: Der sanfte Weg, deinen Körper ganzheitlich zu entgiften und neue Kraft zu tanken“* stimmen ein und sensibilisieren zugleich.

Detox-Smoothie: Grün statt Gift

Sie sind reich an Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen und enthalten auffallend wenig Fruchtzucker: Um die grünen Smoothies kommt beim Detox-Smoothie-Trend niemand vorbei. GrüneSmoothies.de bietet etwa herrliche Rezepte für Zuhause zum Nachmachen an. Wer entschlacken möchte, kann neben Obstsäften und Gemüsebrühe zum Mixer greifen und Spinat, Sellerie, Gurke, Birne, Minze und Co. pürieren. Beim Verzehr dieser flüssigen grünen Nahrung soll der Körper weniger Energie für die Verdauung aufbringen müssen und das Ausscheiden der Schlacke effizienter vonstattengehen. Für die geschmacklich richtige Würze und einen zusätzlichen entschlackenden Effekt sorgen Gewürze. Besonders beliebt: Zimt und Cayennepfeffer. Inspiriert? Eine Fülle an Rezepten hält das E-Book „Das Grüne Smoothies 1x1: 101 Rezepte zum Abnehmen, Entgiften & Entschlacken“* zum gleich loslegen bereit.

Smoothie, grüne Smoothies

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Detox-Tee: Tee trinken und entschlacken

Einen weiteren Trend in Sachen Detoxing gibt es ebenfalls zum Trinken: Detox-Tees. So enthalten spezielle Teemischungen gezielt entschlackend wirkende Kräuter. Dass Entgiftung uns sogar schmecken kann, möchte uns der „Pukka Tee“* beweisen. Die reinigende Mischung aus Fenchel, Anis und Süßholz soll der Nährstoffaufnahme, Verdauung und Entgiftung förderlich sein. Wir können den Tee sehr empfehlen! Doch es muss nicht immer der Griff zu explizit ausgewiesenen Detox-Tees sein. Wichtig ist, auf ökologische Tees zu setzen, um die unerwünschten Konservierungsstoffe zu vermeiden. So regen auch diverse grüne Teesorten den Stoffwechsel an, unterstützen die Fettverbrennung und bremsen unseren Heißhunger. Besonders geeignet ist mineralstoffreicher und verdauungsfördernder Ingwer-Tee, ebenso wie Brennessel-Tee. Diesem wird eine entgiftende und blutreinigende Wirkung nachgesagt.

Unsere Empfehlungen für Detoxtees:

1. Teasire Body Kur Detox Tee*

2. DEJOSCH Bio 14 Tage Kur Detox Tee*

3. Teatox Skinny Detox Tee*

Detoxing – das Allheilmittel?

Während die Detoxing-Trends scheinbar omnipräsent sind, uns Nahrungs-ergänzungsmittel, Tees, Duschgels und Co. beim Entschlacken unterstützen wollen, sät die gemeinnützige Studie „Sense About Science“ Zweifel. So testete sie 15 explizit als Detoxing-Produkte bezeichnete Waren. Ihr Fazit: „absolut wirkungslos“. Auch der Ernährungsmediziner der Universität Hohenheim, Stephan Bischoff, bewertet die Detoxing-Trends gegenüber Spiegel Online kritisch. „Die Detox-Tipps einzeln für sich genommen sind nicht per se schlecht, aber tatsächlich werden hier Halbwahrheiten zusammengerührt und mit haarsträubenden Begründungen zu einem Konzept erhoben, dass keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten würde. Das meiste, was der gesunde Mensch an belastenden Stoffen über die Ernährung aufnimmt, kann er ohne fremde Hilfe wieder ausscheiden“ – so sein Fazit.  

Und doch plädieren wir für eine Detoxing-Auszeit. Eine bewusste Auszeit für Körper und Geist. Eine Auszeit, in der wir unseren Alltag entschleunigen, wieder genau hinschauen, was wir denn eigentlich tagtäglich zu uns nehmen und unserem Körper die Aufmerksamkeit schenken, die er verdient.

03.01.2019 · 10:46 · Autor: Annelie Neumann · Quelle: · Kategorie: Essen und Trinken
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