Urlaub in Wanderhotels in Deutschland, Österreich und Italien

Das Wandern ist des Touristen Lust

Urlaubszeit ist für viele auch Wanderzeit. Wer sich in seinem Urlaub die Wanderschuhe schnüren und die Gipfel erklimmen möchte, darf auch gern Gast in einem Wanderhotel sein. Warum sich der Aufenthalt in solch einem Hotel in Deutschland, Österreich und Italien lohnt und was die Gäste erwartet:
Bild von Artikel:  Das Wandern ist des Touristen Lust
Copyright: Such Dich Grün

Wanderurlaub für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis

Der deutsche Schriftsteller Josef Hofmiller war sich sicher: „Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele.“ Und wann könnte diese Tätigkeit besser umgesetzt und dieser Zustand optimaler erreicht werden, als im Urlaub? Wer die Natur zu Fuß erkunden möchte, sich sportlich an der frischen Luft betätigen und dem Alltagsstress entfliehen möchte, der schnürt sich im Urlaub nicht selten die Wanderschuhe und macht sich auf, um kleinere oder auch größere Gipfel zu erklimmen. Ob nur für ein verlängertes Wochenende oder zwei bis drei Wochen Auszeit vom Alltag: Ein Urlaub in einem Wanderhotel verknüpft dabei viele Komponenten. Noch wanderunerfahrenen Lesern sei hierbei versichert: In Wanderhotels sind sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene wie professionelle Wanderer gern gesehene Gäste. Dank des ausgeklügelten Konzeptes brauchen Touristen nicht mehr mitzubringen, als die notwendige Ausrüstung – also festes Schuhwerk, geeignete Kleidung und natürlich viel Wanderlust.

Hotelkomfort und professionelle Tourenberatung und –begleitung

Die Geburtsstunde der Wanderhotels lag wohl Anfang der Neunziger Jahre in der Idee des Kärntner Hoteliers Eckart Mandler. Als Besitzer eines kleinen Kräuterhotels im Oberkärntner Natur- und Kräuterdorf Irschen war er auf der Suche nach gleichgesinnten Hotelunternehmern, die, wie er, Gäste mit viel Leidenschaft und Freude durch die heimischen Berge führen wollten. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus dann das heute sehr beliebte Konzept der grenzübergreifenden Kooperation „Europa-Wanderhotels“, deren Qualitätskriterien regelmäßig überprüft werden.

Ob in Deutschland, Österreich oder Italien: Die Vereinigung wirbt damit, dass ein Wanderhotel für naturverbundene und bewegungsfreudige Touristen eine sehr geschätzte Kombination aus gutem Hotelkomfort, professioneller Tourenberatung und -begleitung sowie vielfältige organisierte Wanderprogramme bereithält. Nicht zu vergessen natürlich die alpinen Wellness-Oasen: So wartet nach der Wanderung nachhaltige Erholung aus heimischen Materialien und Zusätzen aus der Natur darauf, Körper und Geist noch ein wenig mehr zu verwöhnen.

Ganzheitlich entspannen: Von den Vorzügen in einem Wanderhotel zu logieren

Wer nun schon ein erwartungsfreudiges Kribbeln in den Füßen verspürt und von den Bergen wahrlich angezogen wird, kann auf der Homepage der Wanderhotels seine Lieblingsregion wählen und anschließend das passende alpine Wanderhotel in den Alpen buchen. Als Hotels stehen dabei sowohl Häuser in Deutschland, dem Schwarzwald, vielen Bundesländern Österreichs (Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten) und auch Italien (Südtirol, Lombardei, Trentino) bereit.

Allen Hotels ist dabei ihre hohe Kompetenz in puncto Wandern gemein. So werden den Gästen zum einen kostenlos geführte Touren angeboten. Zum anderen stellen sie jedoch auch einen Ausrüstungsservice und ein Wandertaxi zur Verfügung. Neben den bereits schon erwähnten Wellnes-Angeboten zum ganzheitlichen Auftanken werden die Gäste dank einer genussreichen und gesunden Küche auch kulinarisch verwöhnt und für die nächste Wandertour gestärkt. Um dem ganzheitlichen Konzept treu zu bleiben, setzen auch hier viele Wanderhotels auf regionale Produkte, Vollwertkost, vegetarische Spezialitäten, ebenso wie auf eine allergiespezifische Ernährung.

Doch „Wandern“ ist nicht gleich wandern. So wissen die Wanderhotels um die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Gäste und bieten daher eine breite Angebotspalette an – ob Weitwandern, die Möglichkeit einen Wanderführerschein zu absolvieren, Berg & Bike, Wandern für Faule, Wandern mit der Familie oder als Single. Dabei müssen auch vierbeinige Familienmitglieder nicht zu Hause bleiben.

Wandern mit Hund

Hunde gelten als gute Spaziergänger und Wanderer. Warum also nicht auch den Vierbeiner mit auf die Wandertour nehmen? Grundsätzlich kommt dies natürlich auf den jeweiligen Hund und die Art der Wanderung an. Breite, übersichtliche Wanderwege werden so für Touren mit Hunden empfohlen. Weniger geeignet ist dagegen steiniges und steiles Gelände. Wichtig ist in jedem Fall, immer genügend Wasser für den Hund bereitzuhalten. Bei allzu großer Hitze sollten Hunde jedoch lieber im Tal auf ihre Besitzer warten.

Gesundheit: Was Wandern bewirkt

Nachhaltig ist übrigens solch ein Urlaub gewiss, wird dem Wandern doch eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. So ist das regelmäßige forsche Gehen über längere Distanzen nicht nur eine empfehlenswerte Freizeitbeschäftigung, sondern fördert nachweislich das allgemeine Wohlbefinden. Wer noch ein wenig Motivation bedarf, dem sei gesagt, dass Wandern die Koordination und Kondition des Körpers trainiert, Stress ab- und gleichzeitig die innere Zufriedenheit aufbaut, das Herz-Kreislauf-System anregt und natürlich auch Kalorien wesentlich schneller verbrennen lässt.

Ob ausgedehnte Wandertour oder erste vorsichtige Schritte gen Gipfel: Der Südtiroler Bergsteiger Hans Kammerlander ist sich gewiss: „Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist. Denn vorher gehörst du ihm.“

16.07.2019 · 09:29 · Autor: Annelie Neumann · Kategorie: Reisen
1. Bewertungsstern2. Bewertungsstern3. Bewertungsstern4. Bewertungsstern5. Bewertungsstern (0 bei 0 Bewertungen)

(0)

(0)

(0)

(0)

(0)


Bewertungen

Eigene Bewertung abgeben