Schwitzkur in der Sauna – So sauniert man richtig

Schwitzend zu mehr Wohlbefinden

Winterzeit ist Saunazeit. Höchste Zeit also, mal wieder gehörig ins Schwitzen zu kommen. Doch Saunieren will gelernt sein. Worauf man achten sollte, um Körper und Geist umfassend zu entspannen und sein Immunsystem zu stärken. Unser kleiner Guide, um richtig und vor allem gesund ins Schwitzen zu kommen:
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Copyright: Vabali spa Berlin

Kapitel 1: Für wen der Gang in die Sauna nicht empfehlenswert ist

Zugegeben, der Titel des ersten Kapitels verführt nicht unbedingt zum Weiterlesen. Und doch ist es wichtig am Anfang unseres kleinen Ratgebers ein großes Ausrufezeichen zu platzieren, denn der Gang in die Sauna ist mitunter nicht ganz ungefährlich.

Schon unsere Vorfahren wussten, welche Wohltat es für Körper und Seele sein kann einmal gehörig ins Schwitzen zu kommen. So sollen schon die Menschen der Steinzeit das Steinschwitzbad genossen haben. Ob die einstigen Eskimos in Alaska oder die Indianer in Nord- wie Mittel- als auch Südamerika: Überlieferungen zeigen: Geschwitzt wurde damals wie heute. Und doch sollte nun nicht jeder unbedacht das Saunahandtuch ausbreiten. So raten Experten besonders Menschen mit Kreislaufproblemen und schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen davon ab. Auch bei Fieber, erhöhter Temperatur und vollem Magen sowie nach dem Genuss von Alkohol sollte der Gang in die Sauna tabu sein.

Kapitel 2: Über die Wohltat des Saunierens

Der Schweiß trieft nicht nur sprichwörtlich aus allen Poren, das Atmen fällt schwer und diese ungewohnte Hitze lässt die Gedanken in einen Trancezustand fallen. Wer schon einmal sauniert hat, weiß, wie es sich anfühlt, wenn auf den Holzbänken Platz genommen wird und es Zeit für den Aufguss ist. Doch warum genau ist das Schwitzen in der Sauna eigentlich so gesundheitsfördernd? Es sind die hohen Temperaturen. Sie sind es, die Durchblutung und Stoffwechsel gehörig einheizen. Durch den vermehrten Ausstoß von Schweiß soll der Körper von möglichen Giftstoffen natürlich gereinigt werden. Wer nach dem heißen Vergnügen nun seinen Körper mit Bädern und Duschen ordentlich abkühlt, kann ihn wortwörtlich abhärten und gegen grippale Infekte widerstandsfähiger machen. Dieser starke Wechsel der Temperaturen ist es, der ideal gegen Erkältungen vorbeugt und das Wohlbefinden fördert.

Kapitel 3: Über Tabus in der Sauna

Ein wichtiges Kapitel in jedem Ratgeber: die Tabus. So gibt es einige Stolpersteine, die auch beim Saunieren möglichst umgangen werden sollten. Lutz Hertel vom Deutschen Wellness Verband in Düsseldorf benennt zwei typische Anfängerfehler. „Trotz fehlender Routine setzen sich Anfänger meist auf die höchste Schwitzbank und verharren dort unter zunehmenden Qualen viel länger als nötig und verträglich.“ So gilt zumindest in der Sauna: Höher und länger ist nicht immer besser. Besser ist hier eine mittlere Sitzbank zu wählen. Bei Bedarf auf die unteren Bänke wechseln. Für Anfänger empfiehlt sich eine Saunazeit von max. 8 bis 10 Minuten bei ca. 50 – 60 Grad Celsius je Saunagang. Wichtig sind ausreichende Ruhephasen zwischen und nach den einzelnen Durchgängen.

Raucherpausen sind beim Saunieren nicht erwünscht. Das Rauchen verengt die Blutgefäße. Auch das Gegenteilige – das Erweitern der Blutgefäße, wie durch den Genuss von Alkohol – ist während des Saunaganges nicht förderlich und kann zu unliebsamen Kreislaufproblemen führen.

Kapitel 4: Das große Thema – Trinken

Ja, das Thema Trinken ist beim Saunieren ein beliebtes und zugleich strittiges Thema. Deshalb widmen wir ihm ein eigenes Kapitel. Einige Saunagänger schwören darauf während der Saunagänge nichts zu trinken, um möglichst viel und gut zu entschlacken. Experten empfehlen hierbei jeweils vor und nach dem Saunieren entsprechend viel Flüssigkeit aufzunehmen. Bei einem Saunabesuch mit beispielsweise drei Durchgängen verliert der Körper zwischen 0,5l und 1,5l Flüssigkeit. Um zu verhindern, dass sich dieser Wasserverlust in körperlichen Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit oder Kreislaufproblemen bemerkbar macht, immer ausreichend trinken – bei Bedarf auch während der Durchgänge. Beliebte Durstlöscher sind übrigens magnesium- und kalziumreiche Mineralwässer sowie verdünnte Fruchtsäfte.

Kapitel 5: Ins Schwitzen kommen im Vabali spa Berlin

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Dass solch eine Auszeit sogar inmitten des hektischen Großstadtlebens möglich ist, offenbart uns das Vabali spa Berlin, ein Ort der Ruhe und Entspannung für Körper, Geist und Seele. Hier darf man sich in ein balinesisches Dorf unweit des Hauptbahnhofes entführen lassen – und doch ist es wie eine Reise in die fernöstliche Welt. Nur ohne Jetlag und Stress beim Kofferpacken. Entspannen und durchatmen kann man hier in elf verschiedenen Saunen und Dampfbädern um dann danach  in einem der zahlreichen Ruheräume, die mit Wasserbetten ausgestattet sind zu relaxen. Wer das Knistern von einem Lagerfeuer schätzt, der sollte seine Erholungsphase im Kaminzimmer verbringen. 

Exklusives Saunaparadies: Wunderbar saunieren und entspannen kann man in der traumhaften Saunalandschaft des Vabali spa Berlin

Nun bleibt uns nur noch eine Empfehlung: Einfach ausprobieren und losschwitzen! Wer sich dafür ein- bis zweimal in der Woche eine kleine Auszeit nimmt, dürfte auf seinen Saunatag bald nicht mehr verzichten wollen.

28.01.2016 · 12:26 · Autor: Annelie Neumann · Kategorie: Wellness und Ich
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