Unsere Top 7 der coolsten Secondhand-Läden Deutschlands

Weitersagen erwünscht: Unsere erste Wahl der zweiten Hand

Sie lassen unsere Augen funkeln und das unvergleichliche Jagdfieber in uns erwachen: Vintage- und Secondhand-Läden sind mehr als bloße Konsumtempel. Sie sind zugleich Fundgruben und Zeitreisekapseln – und bringen uns gelebte Nachhaltigkeit direkt auf die Haut – und oftmals auch unser neues Lieblingsteil.
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Darum hier unsere liebsten und coolsten Secondhand-Läden in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart:

Berlin: Vom Filmset in den eigenen Kleiderschrank

Die Bluse kommt euch irgendwie bekannt vor und diese stilvolle Jacke habt ihr neulich erst im Fernsehen gesehen? Gut möglich, denn im Berliner Garments Vintage Clothing stammt die Hälfte der Vintage-Teile aus aktuellen TV- und Kinoproduktionen. Und so tummeln sich die einstigen und dadurch natürlich kaum getragenen Designerstücke alá Vivienne Westwood und Margiela Comme de Garcon neben auserlesenen Secondhand-Kleidungsstücken. Woher genau die einzelnen Kleidungsstücke allerdings stammen, das bleibt das wohlgehütete Geheimnis der Secondhand-Boutique von Astrid Lafos und Sandra Keil. Kein Geheimnis ist allerdings, dass es zu der Designermode im Garments Vintage Clothing auch eine große Auswahl an Taschen, Schmuck, Schuhen, Tüchern und Accessoires gibt.

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Berlin: „Story inside“ - Wenn Kleidungsstücke ihre Geschichte erzählen

Bei der Kleidung von Garments Vintage Clothing können wir nur vage vermuten oder detektivisch ermitteln, welche wortwörtliche Rolle sie in ihrem ersten Kleidungsstückleben gespielt haben. Bei den Kleidungsstücken und Accessoires von Veist Kleidergeschichten ist das anders. Hier verstecken sich wahre Geschichten hinter den einzelnen Fäden, Knöpfen und edlen Stoffen. So gehört zu vielen der hier erhältlichen Stücke auch ihre eigene Geschichte. Dank des Schildchens „Story inside“ erfahren wir, dass die edle Seidenbluse einst eine Botschaftergattin trug oder die Strickjacke mit buntem Muster einst im Kleiderschrank einer New Yorkerin hing. Liebhabern der 80er und 90er-Mode sei ein Besuch in diesem einmaligen Secondhand-Laden wärmstens empfohlen. Besonders toll: Viele der hier angebotenen Stücke sind Unisex und in jedem Falle gut und langlebig verarbeitet, denn darauf legen die Ladeninhaber besonderen Wert. Und noch eins macht uns diesen Laden so empfehlenswert: Nicht für alles muss hier gezahlt werden. So wartet in der ladeneigenen Tauschbox Mode zum Verschenken, Mitnehmen und Tauschen.

Hamburg: Vintage-Kleidung zu Kilopreisen

Für Hamburger ist dieser Laden längst eine Institution, wenn es um tolle Vintage-Teile, den einen oder anderen Kitsch und natürlich auch Accessoires geht. Bei „PicknWeight“ kann man die letzten Jahrzehnte modetechnisch noch einmal erleben. Nach Lust und Laune kann sich durch Baseballjacken, skurrile Fliegen und abgedrehte Sonnenbrillen gewühlt werden. Und sicherlich kann auch die eine oder andere wieder im Kommen begriffene Modesünde erstöbert werden. Der Clou des 500 qm großen Secondhand-Ladens: Die Vintage-Kleidung wird zu Kilopreisen verkauft. Was im ersten Moment eventuell an einen Besuch beim Fleischer erinnert, hat für uns durchaus seinen Reiz. Für Accessoires, wie beispielsweise Brillen, Fliegen und Co. gelten übrigens Festpreise.

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München: Shoppen und gleichzeitig Gutes tun

Manchmal kann Gutes tun so einfach sein. Beim Shoppen im VINTY´S München kann man auf 200 qm echte Retro-Teile ergattern und zugleich weltweite Förderungs- und Entwicklungsprojekte unterstützen. Hier tummelt sich nicht nur eine stilvolle Auswahl an Vintage-Mode im Casual-Look und prachtvolle Abendrobe, sondern auch jede Menge Trachten, Schuhe, Accessoires und Fairtrade-Produkte. Apropos Fairtrade: Auch an die Kaffeepause zwischen dem Stöbern hat das VINTY´s München gedacht. So kann in der hauseigenen Café-Bar frischer und vor allem fair gehandelter Kaffee genossen werden. Hier kommen im Übrigen nicht nur die Ladys auf ihre Kosten. Auch für den Nachwuchs und die Herren der Schöpfung gibt es im VINTY´s München Standard- und Markenware aus zweiter Hand.

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Köln: Eine Schneiderei, in der nicht geschneidert wird ...

„In unserer Schneiderei wird nicht geschneidert und unser Angebot ist auch alles andere als zusammengeflickt“ - so betitelt es die „Schneiderei“ in Köln. Und in der Tat sind die Kollektionen (von modern casual bis elegant) des Szene-Secondhand-Ladens alles andere als zusammengeflickt. So reihen sich hier trendige Jeans, coole T-Shirts, lässige Lederjacken und atemberaubende Abendroben aneinander. Die „Schneiderei“ – eine wahre Fundgrube für Frauen und Kids.  

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Frankfurt am Main: „Raus aus dem Keller“, rein in meinen Schrank

Der Name dieses beeindruckenden Frankfurter Secondhand-Ladens ist Programm: Bei „Raus aus dem Keller“ kann jeder für einen bestimmten Zeitraum ein Regal mieten und dann seine eigenen Dinge aus Keller und Kleiderschrank getreu dem Flohmarktprinzip verscherbeln. Der Secondhand-Laden fungiert dabei als Verkaufsplattform. Den Preis für seine angebotenen Dinge darf jeder selbst bestimmen. Und so wartet dann auf 800 qm eine wahre Wundertüte voller bunter, großer und kleiner Dinge auf Stöberwütige. Und Lust und Muße zum Stöbern sollte man unbedingt mitbringen, um sich durch die Fülle an Kleidung, Möbel, Haushaltswaren und Co. zu wühlen.

Stuttgart: Der legendäre Kleiderberg des „Wühli“

Diesem Secondhand-Laden eilt der Ruf voraus, einer der größten seiner Art in ganz Europa zu sein. Feststeht, dass der „Wühli“ weit über die Grenzen Schorndorfs und Stuttgarts hinaus Kult-Status erreicht hat. Und dies liegt bestimmt auch an seinem legendären Kleiderberg, durch den sich Besucher des alten Fabrikgeländes wortwörtlich hindurchwühlen dürfen. Die ergatterte Kleidung kann dann zum Kilopreis gekauft werden. Wer das entspannte Stöbern an der Kleiderstange bevorzugt, wird auch im integrierten Laden des „Wühli“ auf seine Kosten kommen. Neben Secondhand-Mode warten hier Geschirr, Brillen, Hüte und viel Schnick Schnack.

03.05.2019 · 12:48 · Autor: Annelie Neumann · Kategorie: Mode
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