Grünes Blattgemüse: Spinat für mehr Power im Alltag

Ein Plädoyer auf Popeyes Powerfood und Supergemüse

Vom grünen Kinderschreck auf unserem Teller („Igitt, Spinat!“) zum geheimen Powerfood für Sportler („Yeah!“). Das grüne Blattgemüse hat es durchaus in sich – das weiß nicht nur Popeye. Warum wir gern öfter zum Spinat greifen dürfen – ein Plädoyer.
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Lieber Spinat,

Zugegeben: Liebe auf den ersten Bissen war es zwischen uns nicht. Für einen Kindergaumen enthältst du eindeutig zu wenig Süßstoffe, als das du zu unserem Leibgericht auserkoren worden wärst. Doch heute, einige Jahre und Erfahrungen später, wissen wir sehr wohl zwischen zarten Frühlings-/Sommer- und dem geschmacksintensiveren Winterspinat zu unterscheiden. Und ja – deine frischen, jungen Frühlingsspinatblätter schmecken selbst roh alles andere als bitter. Höchste Zeit also unsere Vorurteile zu revidieren.

#Spinat macht stark: Zweimal wöchentlicher Spinatverzehr hilft, den #Alterungsprozess des Gehirns zu verlangsamen.

Spinat für die Muskeln – und die Gesundheit

Eine Studie des Karolinska Institutes an der schwedischen Hochschule für Medizin hat den Spinat genauer unter die Lupe genommen und das grüne Blattgemüse hat es durchaus in sich. So belegen die Studienergebnisse, dass eine spinathaltige Ernährung zusammen mit sportlicher Betätigung gezielt zum Muskelaufbau beiträgt. Sportler dürfen also demnach gern öfter zum Spinat greifen, erleichtert dieser doch das Muskelwachstum und verringert gleichzeitig den Sauerstoffbedarf. Verantwortlich dafür sind die im Spinat enthaltenen Nitrate. Diese nähren die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien. Sie sind es, die einen ungehinderten Ablauf im Körper verantworten.

Darüber hinaus sind die im Spinat enthaltenen Nitrate unabdingbar für die Produktion von Stickstoffmonoxid. Das wiederum ist ein essenzieller Molekularbestandteil des Körpers. Stickstoffmonoxid wirkt im Körper sowohl entzündungshemmend als auch Blutgefäße erweiternd. Kurzum: Wer regelmäßig Spinat auf seinem Speiseplan zu stehen hat, kann mit jedem Bissen fast wie nebenbei das Risiko an Schlaganfälle, Herzinfarkte, Thrombosen oder Diabetes zu erkranken, reduzieren.

Warum wir öfter Spinat essen dürfen

Doch in den grünen Blättern steckt noch viel mehr Gutes. So ist Spinat reich an Vitaminkomplexen und Mineralstoffen, Phosphor, Oxalsäure und Beta Karotin – und das stärkt nicht nur unsere Augen, sondern gleichzeitig auch unser Immunsystem und sorgt für viel Sauerstoff im Blut.

Dem grünen Blattgemüse wird sogar eine heilende Wirkung bei Brust-, Haut-, Magen- und Prostatakrebs nachgesagt. Zweimal wöchentlicher Spinatverzehr soll auch den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen.

Eintönige Zubereitung? Von wegen!

Und auch das vielleicht letzte Vorurteil, Spinat sei zu eintönig in der Zubereitung, ist definitiv unhaltbar. Denn Spinat lässt sich auf vielerlei Art zubereiten – ob roh als Salat, blanchiert, gedünstet oder gekocht.

Doch nicht nur die schnell und einfach zubereiteten Salate haben es uns angetan. Denn was wäre nur ein grüner Smoothie ohne das Blattgemüse? Sportler schwören im Übrigen auf einen Powershake für viel Energie und Kraft aus Spinat und Obst. Und wie stark uns Spinat werden lässt, hat uns ja längst schon Popeye gezeigt.

24.08.2016 · 10:41 · Autor: Annelie Neumann · Kategorie: Essen und Trinken
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