GOOD BANK in Berlin-Mitte: Vertical-farm-to-table-restaurant

Salat aus dem Schrank: Essen der Zukunft

Seit knapp 3 Monaten ist der Szene-Bezirk Berlin-Mitte um eine smarte und zukunftsträchtige Location reicher: das Good Bank ist in die Rosa-Luxemburg-Straße eingezogen.
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Salat, soweit das Auge reicht

Wer beim ersten Anblick des Salates hinter Scheiben nicht unbedingt super knackigen und köstlichen Salat erwarten würde, merkt es spätestens, wenn der Salat vor ihm steht. Saftig grüne Salatblätter garniert mit allerlei anderen „gemüsigen“ Zutaten bieten ein Geschmackserlebnis der besonderen Art.

Das GOOD BANK, welches sich als erstes „vertical-farm-to-table-restaurant“ der Welt bezeichnet, hat sich für ihr originelles Restaurant mit dem Berliner Startup infarm zusammengetan, welches die Indoor-Farmen für das Restaurant kreierten. Das Startup entwickelt bereits seit längerem Technologien zum Gemüseanbau an Orten, wo normalerweise kein Gemüse wächst. 

Hydroponic System für die Pflanzen

Im GOOD BANK wird zweimal pro Woche Salat geerntet. Mittels einem Hydroponic System (Aufzucht von Pflanzen in Substrat statt Erde) werden die Pflanzen mit Wasser, Sauerstoff und den benötigten Nährstoffen versorgt. Als Sonnenlicht-Ersatz fungiert ein spezielles LED-Licht. Der Vorteil der Indoor-Farmen? Die Pflanzen haben im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft stets gleichbleibende Wachstumsbedingungen. 

GOOD BANK bedeutet: Der Salat kommt frisch auf den Teller. Anbau-und Verzehrort sind gleich. Dabei ist der Energieaufwand äußerst gering. Nicht mehr als eine Espressomaschine sollen die „Salatschränke“ an Energie verbrauchen. 

Nach circa 20-30 Tagen (je nach Sorte) wird geerntet und gleichzeitig wieder neu angebaut. Beim Anbau der Pflanzen werden keinerlei Pestizide verwendet, dennoch darf der Salat im GOOD BANK nicht als bio bezeichnet werden, da die Salatpflanzen nicht in Erde wachsen. 

Das autarke Konzept des Restaurants scheint bei den Kunden gut anzukommen. Vielleicht auch, weil die Betreiber in Zukunft noch viel mehr Salatsorten anbieten wollen. Ihre Vision von autarker Lebensmittelproduktion steht dabei immer im Vordergrund. Und das Beste: Jeder Gast kann sehen, woher sein Essen kommt. Mehr Frische geht wohl nicht. 

Salat, Suppen, Sandwiches und Fleischgerichte

Wer jedoch denkt, hier gibt es nur Salat, der irrt. Auf der Speisekarte stehen auch Suppen, Sandwiches und Fleischgerichte. Mit dem Speiseangebot soll die Lücke zwischen Fast Food und gesundem, frischem Restaurantessen geschlossen werden. Ob Vegetarier, Veganer oder Fleischliebhaber: Im GOOD BANK kommen alle auf ihre Kosten. Die Preise sind für Mitte normal. So zahlt man für eine kleine Portion ab 5,90€, die größte Portion liegt bei 9,50€. Unbedingt mal ausprobieren, lohnt sich!

Wo findet ihr das GOOD BANK?

Rosa-Luxemburg-Straße 5

10178 Berlin-Mitte

21.07.2017 · 13:09 · Autor: Nadine Mittag · Quelle: · Kategorie: Essen und Trinken
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