Fair Fashion Concept Store „DearGoods“

Wo Mode nicht nur schön, sondern auch vegan, bio und fair ist

Hier trifft ausbeutungsfreier Konsum auf vegane, stilvolle Kleidung: „DearGoods“ bezeichnet sich selbst als „ersten veganen Modeladen in Deutschland.“
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Copyright: Angela Dorn für DearGoods

Aus Liebe zu Tier, Mensch und Umwelt

Alles begann 2012 mit der Eröffnung des ersten Ladens in München durch Nicole Noli, Gründerin der Fair Fashion Concept Stores „DearGoods“. Heute, fünf Jahre später, sind es bereits fünf Läden in München, Berlin und Augsburg und ein Onlineshop. Eines ist jedoch gleich geblieben: das Motto und zugleich die Liebe zu Tier, Mensch und Umwelt – ganz im Sinne der drei Herzen des „DearGoods“-Logos.Wirft man einen Blick auf die Website des veganen Modelabels stechen einem sofort folgende Worte ins Auge: „Wir wollen keinesfalls mit erhobenem Zeigefinger belehren. Du musst kein Veganer sein, um bei uns einzukaufen – du darfst sein, wer immer du bist. Jeder kann seinen Teil zu einer besseren Welt beitragen, und sei es nur ein kleiner. Uns ist wichtig, ein Bewusstsein für Arbeitsbedingungen, Tierhaltung und Umwelt zu vermitteln – und zu zeigen, dass auch faire Mode schön und stilvoll sein kann.“  Und ein Blick in die Regale und in den Onlineshop zeigt: So schwer dürfte es uns in Anbetracht des ausgewählten Sortiments wirklich nicht fallen, die Welt auf diese Art und Weise ein kleines bisschen besser zu machen.

Copyright: Angela Dorn für DearGoods

Bekannte Modelabels und junge, innovative Designer

So bietet „DearGoods“ ein breit gefächertes Sortiment an fairer und veganer Mode für Frauen und Männer sowie stylische Home- und Lifestyle-Produkte. Von Unterwäsche, über Kleider, Röcke, Oberteile, Jacken und Mäntel bis hin zu Schmuck und Accessoires bleiben keine Wünsche offen. Dabei ist „DearGoods“ immer auf der Suche nach neuen Trends und Innovationen, die die Welt noch ein bisschen schöner und fairer machen. In jedem Falle sind alle angebotenen Stücke zu 100 % ökologisch, vegan und fair produziert sowie gehandelt. Dementsprechend werden nur Modelabels aufgenommen, welche die drei „DearGoods“-Herzen verinnerlicht haben, also ökologisch, vegan und fair sind. So ist es für den veganen Modeladen eine Selbstverständlichkeit neu aufzunehmende Marken stets genau unter die grüne Lupe zu nehmen und einen kritischen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Unter den Labels sind dabei bekannte Marken, wie „Armedangels“, aber auch viele junge, innovative Designer und vegane Modelabels. Doch nicht nur in puncto „Bio“ werden die Labels geprüft. „DearGoods“ legt besonderen Wert auf faire Arbeitsbedingungen. Dies bedeutet, dass die wertvolle Arbeit angemessen entlohnt werden solle. Wichtig sei deshalb, dass die ausgewählten Labels auf eine transparente und faire Vergütung aller an der Herstellung beteiligten Menschen achte.

Copyright: Angela Dorn für DearGoods

Es geht auch „ohne“: Innovative Materialien statt Leder und Seide

Gemäß der Prämisse „100 % vegan“ wird bei „DearGoods“ vollständig auf sämtliche tierische Materialien, wie Wolle, Leder, Pelz und Seide verzichtet. Auch wird ein kritischer Blick auf notwendige Farb- und Klebstoffe geworfen.Verwendet werden von den Labels ausschließlich biozertifizierte Naturmaterialien, wie Bio-Baumwolle, Leinen und Hanf aus nachhaltigem Anbau sowie recycelte Materialien, wie wiederverwendete PET-Flaschen. Dass es auch „ohne Tier geht“, zeigt „DearGoods“ auf tolle Art und Weise. Denn wer benötigt heutzutage wirklich noch Leder, wenn es innovative Materialien, wie Kork als tierfreien Lederersatz und Fencel gibt? Die Fencel-Fasern ähneln Seide in Optik und Haptik und werden aus Eukalyptus gewonnen. Wir finden: Daumen hoch! Selten war „Weltverbessern“ so einfach und stilvoll zugleich.

09.08.2017 · 15:56 · Autor: Annelie Neumann · Kategorie: Mode
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