Geocaching: Moderne Schatzsuche per GPS

Was ist Geocaching und wie funktioniert es?

Campen kann jeder. Du hast Lust auf Natur, Abenteuer, Spiel, Spaß und Nervenkitzel? Dann ist Geocaching wahrscheinlich genau das Richtige für dich. Wir erklären dir heute den Hype um das „neue Hobby“ vieler Naturbegeisterter, welche Typen von Geocaches es gibt und was du an Ausrüstung für dieses Naturvergnügen brauchst.

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Grundlegendes: Was ist Geocaching?

Der Begriff Geocaching setzt sich aus dem griechischen Begriff „geo“ (=Erde) und dem englischen Wort „cache“ (geheimes Lager) zusammen. Geocaching ist eine Art moderne Schatzsuche oder Schnitzeljagd und das Motto lautet stets: Der Weg ist das Ziel. Du fragst dich, was das Besondere an Geocaching ist? Es ist ein Hobby mit Suchtpotential und bietet jung und alt sowie Technikbegeisterten und Naturliebhabern einen ganz besonderen Abenteuerspaß – auf der ganzen Welt. Auf smarte Art und Weise seine Umwelt kennenlernen – darum geht es beim Geocaching.

Geocaching, Hobby, Schnitzeljagd

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Wirft man einen Blick auf aktuelle Zahlen, so gibt es mittlerweile weltweit einige Millionen Geocaches und täglich kommen neue hinzu. Wir haben dir zum besseren Verständnis ein kleines Geocaching Glossar zusammengestellt, welches die wichtigsten Begrifflichkeiten rund um dieses spaßige Hobby enthält:

Geocaching Glossar

Geocaching: moderne Schnitzeljagd oder Schatzsuche

Geocache: kleiner Behälter (enthält Logbuch und häufig auch ein Geschenk)

Cache legen: selber Geocaches verstecken

Geocoins: kleine Medaillen (meist in den Geocaches enthalten)

Logbuch: befindet sich im Geocache (man trägt sich nach dem Fund dort ein)

Geländewertung (Terrain): Sterne-Skala von 1 („erreichbar auch für Rollstuhlfahrer“) bis 5 Sterne („Spezialausrüstung, z.B. Kletter- oder Taucherausrüstung erforderlich“)

Schwierigkeitswertung (Difficulty): intellektueller Schwierigkeitsgrad (wie schwer oder leicht ist der Geocache zu finden)

Final: Ziel des Geocaches mit dem Logbuch

Geocaching Apps: Geocaches 

Geocache-Muggel: ein Mensch, der kein Geocaching betreibt und damit keine besonderen Fähigkeiten besitzt (etwa ein GPS-Gerät zu bedienen) 

Wie funktioniert Geocaching?

Das Prinzip von Geocaching ist eigentlich ziemlich simpel. Jemand versteckt einen Geocache an irgendeinem Ort auf der Welt und meldet ihn auf www.geocaching.com samt Beschreibung und Geocache Koordinaten an. Ein sogenannter Reviewer des Portals gibt diesen dann für jeden angemeldeten Geocacher frei. Jeder Geocacher, der Lust hat, kann sich nun Beschreibung und Koordinaten herunterladen und sich mit seinem GPS-Navigationsgerät* auf die Suche begeben. Wird der Geocache gefunden, trägt man sich im Logbuch ein. Empfehlenswert ist es zudem, sich auf www.geocaching.com in die Logliste des entsprechenden Geocaches einzutragen, sodass der Fund für alle interessierten Geocacher sichtbar wird.

Geocaching, Hobby, Schnitzeljagd

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So probierst du Geocaching aus

Melde dich bei www.opencaching.de oder auf www.geocaching.com an, indem du dir einen kostenlosen Account einrichtest. Beachte, dass du dir einen Geocaching Nickname geben musst. Besorge dir ein GPS-Navigationsgerät und schon kannst du loslegen! Wenn du es erstmal reinschnuppern willst, kannst du zunächst auf das Navigationsgerät verzichten und dir eine entsprechende Geocaching App auf dein Smartphone laden. Am besten, du suchst am Anfang erstmal nur nach Geocaches bevor du selber einen Cache legst. So kommst du gut rein in dein vielleicht neues Hobby. 

Welche Geocache Typen gibt es?

Es gibt ganz unterschiedliche Geocache Typen. Für den Anfang soll es aber heute nur um den Tradi (Traditional Geocache) und den Multi (Multi Geocache) gehen. Über die anderen Geocache Typen werden wir in einem späteren Artikel berichten.

Traditional Cache:

Der Traditional Cache (auch Tradi genannt) ist die einfachste Form der Geocaches. Die Listingkoordinaten entsprechen den tatsächlichen Koordinaten des Geocaches. Hierbei muss man lediglich die vorgegebenen Koordinaten ins GPS Navigationsgerät eingeben und schon bekommt man den Fundort angezeigt.  Jetzt muss man sich nur noch auf den Weg machen. 

Multicache:

Der Multicache ist schon ein etwas schwierigerer Geocache, da man nicht sofort zum Fundort gelangt. Es müssen erst Hürden (Stages) genommen werden. Damit besitzt ein Multicache mehrere Stationen (mindestens zwei) bevor man zum Fundort gelangt. Die im Internet in der Geocachebeschreibung angegebenen Koordinaten stellen die Koordinaten des Startpunktes dar. Ist man am Startpunkt angelangt, können dort die Koordinaten zur nächsten Station hinterlegt sein oder man muss Fragen beantworten, die zur nächsten Station führen. 

Wir hoffen, euch mit diesem Artikel einen guten Einstieg ins Thema Geocaching geben zu können und freuen uns über Feedback zu euren Erfahrungen mit Geocaching. 

 

24.05.2018 · 11:53 · Autor: Nadine Mittag · Quelle: · Kategorie: Natur
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