Geocaching: Cache Typen, Regeln und Naturschutz

Diese Grundlagen zum Geocaching solltest du kennen

Geocaching ist zu einem beliebten Outdoor-Hobby geworden. Durch die Wälder streifen und sich auf digitale Schatzsuche begeben, scheint für Viele eine spannende Angelegenheit zu sein. Welche Cache Typen es gibt,warum es Regeln beim Geocaching zu beachten gilt und welche Rolle der Naturschutz spielt, erklären wir dir heute:
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Unsere favorisierten Cache Typen

Im ersten Geocaching Artikel haben wir euch bereits den Tradi  (Traditional Geocache) und den Multi (Multi Geocache) vorgestellt. Natürlich gibt es noch viel mehr Geocache Typen. Unsere persönlichen Favoriten stellen wir euch heute vor:

Unser Favorit: Geocaching Wherigo

Wenn Realität und virtuelle Welt aufeinander treffen, kann es sich nur um den Wherigo-Cache handeln. Bei diesem Cache geht es darum, Rätsel zu lösen, Fragen zu beantworten und mit virtuellen Avataren zu interagieren. Der Cache startet, sobald du in die Nähe einer von einem Owner festgelegten Koordinate kommst. Dieser Geocache Typ funktioniert mithilfe einer interaktiven Wherigo-Cartridge in einem Wherigo Player (bspw. Garmin Oregon*).

Night-Cache: Spannung pur!

Unser zweitliebster Cache-Typ ist der Night-Cache. Wie der Name bereits vermuten lässt, begibt man sich in der Nacht auf die Suche nach diesem Cache. Der Trick an diesem Cache? Er ist so konzipiert, dass man die Hinweise, die zum „Schatz“ führen, auch wirklich nur im Dunklen erkennt. Bei der einfachsten Variante des Night-Caches sind die Hinweise mit kleinen Lichtreflektoren ausgestattet, sodass der Geocacher den Weg zum Versteck finden kann. Wer es anspruchsvoller mag, wird mittels blinkender Leuchtdioden oder sogar durch Lichtschranken gekoppelte Laserstrahlen und akustischen Wegweisern zum Versteck geleitet.

Der Rätsel-Cache (Mystery-Cache)

Wer Rätsel mag, wird den Mystery-Cache  (früher Unknown-Cache) lieben! Bei dieser GPS Schnitzeljagd geht es darum, eine oder mehrere Rätsel zu lösen. Dabei kann es sich um ein Sudokus, verschlüsselte Texte und Kodierungen aller Art, Steganographie, Rechercheaufgaben, mathematische Fragestellungen, Denksportaufgaben und Quiz handeln. Erst wenn die Rätsel gelöst worden sind, erhält man die GPS-Koordinaten um zum Final (Versteck) zu gelangen. 

Für Gesellige: Der Event-Cache

Wer sich gern mit anderen Geocachern austauschen möchte, sollte ein Event-Cache spielen. Dabei treffen sich Geocacher aus verschiedenen Regionen um sich auszutauschen oder gar gemeinsam zu cachen. Der Event-Cache findet zu einem festgelegten Datum oder einem Zeitpunkt statt. Der Ort ist nicht genau definiert. Man benötigt ebenfalls das GPS-Gerät samt der Koordinaten um ans Ziel zu gelangen. Event-Caches sind die perfekte Gelegenheit, um die realen Personen hinter den Nicknames kennenzulernen. Das macht echt Spaß!

Geocaching: Grundlegende Richtlinien zum Verstecken

Wie bei den meisten Sachen, gibt es auch beim Geocaching Regeln, die zu befolgen sind, damit alle Spaß an der Schatzsuche haben. Wir haben die grundlegendsten Regeln mal für euch zusammengefasst:

1. Sämtliche Regelungen, welche die Landnutzung betreffen, musst du einhalten.

2. Die Geocache-Verstecke dürfen kein öffentliches oder privates Eigentum beschädigen, zerstören oder verunstalten.

3. Bevor du deinen Geocache auf privatem oder öffentlichen Grund und Boden versteckst, musst du dir eine Genehmigung des Grundbesitzers oder Grundstücksverwalters einholen.

4. Wenn du Geocaching betreibst, dürfen Flora und Fauna nicht geschädigt werden.

5. Geocache-Behälter müssen ein Logbuch oder einen Logstreifen enthalten.

6. Physische Elemente verschiedener Geocaches müssen mindestens 0,10 Meilen bzw. 161 Meter voneinander entfernt liegen.

7. Nimm Dir ruhig etwas aus dem Cache heraus - aber lege dann bitte aber auch etwas hinein.

8. Bitte entferne den Cache-Behälter nicht von seinem derzeitigen Ort

9. Es darf nicht erforderlich sein, den Cache-Eigentümer oder sonst jemanden kontaktieren zu müssen, um den Cache zu finden.

10. Der versteckte Cache muss für jeden zugänglich sein.

Natur-und Tierschutz beim Geocaching

Als Geocacher solltest du stets größtmögliche Rücksicht auf Flora und Fauna nehmen. Dazu gehört unter anderem, dass du ausgeschilderte Wege benutzt und beim Suchen des Caches äußerst vorsichtig vorgehst, damit Natur und Tierwelt keinen Schaden nehmen. So solltest du checken, ob du dich in einem Naturschutzgebiet befindest. Hier ist das Geocaching prinzipiell verboten.

Baumstümpfe sind besonders beliebte Cache-Verstecke. Wenn du selbst einen Cache verstecken möchtest, überzeuge dich im Vorfeld davon, dass der Baumstumpf nicht von Tieren als Lebensraum oder Rückzugsmöglichkeit genutzt wird. Am sichersten ist es, wenn du generell Verstecke wie Baumhöhlen, Felswände oder Höhlen als mögliche Verstecke meidest, damit die Tiere nicht beeinträchtigt werden (Brut-und Setzzeiten beachten!).

Jetzt weißt du über die Grundlagen zum Geocaching bescheid und kannst dich ausprobieren. Wir freuen uns über Feedback, welcher Cache Typ dein Favorit ist. Viel Spaß beim cachen!

 

28.06.2018 · 13:52 · Autor: Nadine Mittag · Quelle: · Kategorie: Keine Kategorie
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