Rasenpflege im Sommer: Tipps für einen schönen Rasen

Wie Dein Rasen auch im Sommer schön grün bleibt

Im Sommer grünt und blüht es, wohin man schaut. Damit auch der heimische Rasen im Garten nicht aussieht wie Stroh sondern schön grün, ist regelmäßige und richtige Rasenpflege notwendig. Wir beantworten dir heute die wichtigsten Fragen zum Thema „Rasenpflege im Sommer“.
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Wie oft muss ich den Rasen düngen? 

Je nachdem wie der Rasen genutzt wird, muss entsprechend gedüngt werden. Hast du einen wenig strapazierten Zierrasen im Garten reicht es, diesen zweimal im Jahr (im Frühjahr und Herbst) zu düngen. Handelt es sich aber um stark strapazierten Spielrasen, kann dieser gut und gerne auch viermal im Jahr gedüngt werden. Generell sollte die erste Rasendüngung zwischen Mitte März und Mitte April erfolgen, damit der Rasen zum Wachsen angeregt wird. Damit der Rasen dann auch einen heißen und trockenen Sommer gut übersteht, sollte er ein zweites Mal zwischen Mitte Mai und Mitte Juni gedüngt werden. Dabei ist es wichtig, dass ein kaliumreicher Dünger verwendet wird, um den Rasen gegen die trockene Sommerhitze widerstandsfähig zu machen. 

Mitten im Hochsommer, im Monat Juli, kann der Rasen dann noch einmal mit einem stickstoffbasierten Langzeitdünger gedüngt werden, damit der Rasen auch im Sommer mit dem Hauptnährstoff Stickstoff gut versorgt wird und dafür sorgt, dass der Rasen nicht verbrennt und dennoch gut wächst. 

Das letzte Mal solltest du deinen Rasen Ende August oder Anfang September düngen. Hier solltest du wieder einen kaliumreichen Dünger verwenden, um deinen Rasen für den kalten Winter widerstandsfähig zu machen.

Wenn du umweltfreundlich und organisch düngen möchtest, kannst du den Naturen® Bio Rasendünger* verwenden. Dieser Rasendünger enthält zu 100% natürliche Inhaltsstoffe und Mikroorganismen werden im Boden so abgebaut, dass der Rasen circa 3 Monate kontinuierlich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Wenn du manuell mit der Hand düngen möchtest anstatt mit einem Streuwagen, der den Dünger gleichmäßig auf dem Rasen verteilt, solltest du gut geübt sein. Am besten streust du das Dünger-Granulat in gleichmäßigen Armschwüngen aus der halb offenen Hand auf die Rasenfläche.

Sehr wenig düngen musst du deinen Rasen, wenn du einen Mulchmäher oder einen Mähroboter einsetzt, da das feine Schnittgut auf der Fläche liegen bleibt und sich langsam zersetzt. So können  die enthaltenen Nährstoffe von den Gräsern wiederverwertet werden.

Wie oft muss ich den Rasen bewässern?

Wie oft du deinen Rasen bewässern musst, hängt vor allem von der Bodenbeschaffenheit ab. Viele machen den Fehler und wässern ihren Rasen erst, wenn es schon fast zu spät ist und erste gelbe und vertrocknete Stellen zu sehen sind. Ein weiterer Fehler ist es, den Rasen zu wenig zu wässern sodass nur ganz geringe Wassermengen in den Boden eindringen. 

Denn dadurch wird die Wurzelzone des Rasens kaum durchfeuchtet, was zur Folge hat, dass der Rasen noch anfälliger für Trockenschäden im Sommer wird

Merke:  Das Wasser sollte bei jeder Bewässerung 15 Zentimeter tief einsickern. Hast du einen lockeren Sandboden, reichen rund 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter zur Bewässerung aus. Lehmige Böden hingegen brauchen schon 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Diese Böden speichern Wasser länger, weshalb Rasen auf solchem Boden mit einer Bewässerung von einmal pro Woche auskommen sollte. Hast du allerdings einen Rasen auf Sandboden musst du mindestens zweimal wöchentlich den Rasen bewässern.

Wie kann ich Unkraut im Rasen dauerhaft entfernen?

Unkraut ist nicht nur ungesund für den Rasen sondern beschäftigt uns Menschen auch ziemlich häufig auf eine nervige Art und Weise. Daher sei eines vorweg gesagt: Je öfter du Unkraut zupfst umso weniger musst du dich damit herumplagen und es spart Zeit wenn man zwar öfter aber dafür nur wenig Unkraut beseitigen muss. Dranbleiben lautet hier die Devise!

Du hast zwei Möglichkeiten, um Unkraut zu entfernen. Die für den Rasen schonendere Methode und vor allem ohne Chemie ist die per Hand mithilfe eines Unkrautstechers. Der beste Zeitpunkt zum Unkraut zu beseitigen, ist nach einem kräftigen Regenguss,, wenn der Rasenboden schön aufgeweicht ist. Dafür greifst du mit einem Unkrautstecher tief in die Erde, rüttelst ein wenig hin und her und ziehst das Unkraut samt Wurzel aus dem Rasen. Es ist sehr wichtig, dass du das Unkraut samt Wurzel entfernst, da es sonst ganz bald wieder an derselben Stelle sprießt. 

Wenn du keine Lust auf Unkraut zupfen hast oder es deiner Meinung nach nicht die gewünschten Erfolge erzielt, hast du auch die Möglichkeit, das Unkraut chemisch bzw. mit Hausmitteln zu entfernen. 

Unkraut mit Chemie zu beseitigen solltest du am besten gar nicht, denn chemische Unkrautvernichter sind schädlich für die Umwelt, Menschen und Tiere. Versuche es stattdessen lieber mit Hausmitteln wie kochendem Wasser. Das gießt du einfach direkt auf das Unkraut und brauchst dann die abgestorbene Pflanze nur noch einzusammeln. Das ist wirkungsvoll, schont aber gleichzeitig hervorragend die Umwelt.  Wenn es doch ein chemisches Unkrautvernichtungsmittel sein soll, achte darauf, ein biologisches Unkrautvernichtungsmittel zu nehmen, da es nicht ganz so umweltschädlich ist wie konventionelles.

Wie oft sollte ich Rasenmähen?

Öfter Mal den Rasen mähen* ist gut für die Graspflanzen. Wie oft du deinen Rasen mähen solltest, ist vordergründig von der Jahreszeit abhängig. Schießt das Gras im Frühsommer rasend schnell in die Höhe, verlangsamt sich das Rasenwachstum zum Herbst und Winter entsprechend. Während der Sommermonate reicht es, wenn du den Rasen ein bis zweimal pro Woche mähst (je nach Wachstum).

3 Tipps zur Rasenpflege

Tipp 1: So merkst du, ob dein Rasen Wasser braucht

Stich mit einem Spaten eine dicke Grassode aus und miss mit einem Zollstock, wie weit der durchfeuchtete Bereich reicht. Nun kannst du die Grassode wieder raufsetzen und vorsichtig wieder antreten. 

Tipp 2: Rasen lüften

Damit dein Rasen schön dicht wächst und grünt, solltest du ihn gelegentlich lüften und belüften. Dieser Vorgang wird auch Aerifizieren genannt. Der Rasenboden wird dadurch lockerer, es gelangt mehr Sauerstoff an die Wurzeln und die Gräser gedeihen viel besser. Dafür eignen sich spezielle Rasenlüfterschuhe*, die du dir anschnallst und damit den Rasen lüftest. Das macht Spaß!

Tipp 3: Die beste Tageszeit zum Rasenmähen

Die beste Tageszeit zum Rasenmähen ist entweder am frühen Vormittag, wenn der Tau vom Rasen abgetrocknet ist oder am frühen Abend, wenn er sich von der heißen Mittagssonne etwas erholt hat. Niemals in der heißen Mittagssonne den Rasen mähen, sonst verbrennt er!

Wir hoffen, wir konnten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Rasenpflege beantworten und dir ein Stück auf dem Weg zu deinem Traumrasen helfen. Viel Spaß bei der Rasenpflege. Wenn du noch spezielle Rasenpflege-Tipps für uns hast, dann her damit! Wir freuen uns immer über dein Feedback!

26.07.2018 · 10:05 · Autor: Nadine Mittag · Quelle: · Kategorie: Haus und Garten
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