Cotton made in Africa

Beschreibung

Cotton made in Africa (CmiA) ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation (AbTF), die durch Handel Hilfe zur Selbsthilfe leistet, und so maßgeblich zur Armutsbekämpfung in Subsahara-Afrika beiträgt. Ziel ist es die sozialen, ökonomischen und ökologischen Lebensumstände von ...weiterlesen

Wer vergibt das Siegel?

Aid by Trade Foundation

Kategorie des Siegels

Produkte und Dienstleistungen

Kontaktinformation

http://www.cotton-made-in-africa.com

Wo gilt das Siegel?

  • International: Afrika
  • International: Europa

Wo ist das Siegel vertreten?

  • Kleidung

Wo findet man das Siegel?

  • Accenture
  • ARQUEONAUTAS
  • Baur
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  • Tom Tailor
  • Unito
  • Vlisco
  • Witt Weiden

Weitere Informationen

Aktuell nehmen ca. 435.000 Kleinbauern an der Initiative teil. Mit Familienangehörigen werden so bereits mehr als 3,2 Millionen Menschen erreicht, die von der Arbeit der Aid by Trade Foundation profitieren.
Durch die steigende Zahl der beteiligten Bauern und die große geographische Reichweite hat sich die Initiative in den mehr als acht Jahren ihres Bestehens als ein wesentlicher Akteur im Baumwollsektor in Sub Sahara Afrika etabliert.

Die Kriterien der CmiA-Standards umfassen sowohl ökologische, soziale als auch ökonomische Aspekte des Baumwollanbaus und deren Verarbeitung. Ein zweistufiger Kriterienkatalog stellt sicher, dass die teilnehmenden Baumwollbauern ihre Anbaumethoden sowie Baumwollgesellschaften ihre weitere Veredlung des Rohstoffs sukzessive unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten nachhaltiger gestalten. Cotton made in Africa fördert ausschließlich Kleinbauern, die nur über eine kleine Parzelle Land zur Einkommenssicherung verfügen. Statt künstlicher Bewässerung dürfen die Felder nur mit Regenwasser bewässert werden, um das kostbare Wasser in den Projektländern zu schonen. Die Abholzung von Primärwäldern ist zum Schutz der Biodiversität verboten.
Kinderarbeit (nach den ILO-Konventionen 138 und 182), Menschenhandel gemäß UN Palermo Protokoll und Zwangsarbeit sind strengstens verboten.
Die Versammlungsfreiheit sowie die Mitgliedschaft in Instanzen, die die Kleinbauern vertreten, müssen gewährleistet sein. Pestizide, die auf den Listen der Rotterdamer und Stockholmer Konvention stehen oder die die WHO als hochgefährlich einstuft (Klasse Ia und Ib), dürfen nicht verwendet werden. Ausgeschlossen ist außerdem die Nutzung von gentechnisch verändertem Saatgut. Geschäftsbeziehungen müssen entsprechend der OECD Richtlinien nationalem oder internationalem Recht entsprechen. Eine Reihe weiterer Nachhaltigkeitskriterien komplementiert den Standard von Cotton made in Africa und können insgesamt transparent und für jeden einsehbar unter folgendem Link abgerufen werden:
http://www.cottonmadeinafrica.org/fileadmin/cmia_abtf/CmiA_CriteriaMatrix_vol3.pdf. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich diese Arbeit auszahlt: CmiA Baumwolle hat einen erheblich geringeren ökologischen Fußabdruck als konventionell erzeugte Baumwolle. Da u.a. ganz auf künstliche Bewässerung verzichtet wird, spart CmiA im Vergleich zu Baumwolle aus Pakistan rund 18.000 Liter Wasser pro Kilogramm entkörnter Baumwolle; im Vergleich zu konventioneller Produktion sind dies 1.500l Wasser pro T-Shirt.

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