Immer verfügbar: Das Leitungswassersystem in Deutschland

Oktober 2022
Hahn auf, Wasser raus. Für uns eine Selbstverständlichkeit.
Hahn auf, Wasser raus. Für uns eine Selbstverständlichkeit. - Copyright: CC0 Pexels von cottonbro

Klar und frisch, so kommt das Wasser aus unserer Leitung. Wenn der Durst kommt, ist es schnell verfügbar und wir füllen es ohne große Bedenken in unser Glas. Auch zur Zubereitung von Mahlzeiten, beim Waschen, zum Putzen oder zur Selbsthygiene benutzen wir das Wasser aus der Leitung. In den vergangenen Jahren verbrauchte ein deutscher Einwohner im Schnitt 121 Liter aus dem Hahn pro Tag. Eine große Menge, auf die wir nur dank des uneingeschränkten Zugangs zum Leitungswassernetz zugreifen können.

Doch woher kommt eigentlich unser Leitungswasser? Was macht es aus? Wie kommt es zu uns? Und können wir es problemlos trinken?
Hier erfahrt ihr alles darüber!

Woher kommt unser Leitungswasser?

Grund, unterirdische Quellen, Talsperren, Seen oder Flüsse. Wir beziehen unser Wasser aus vielen Quellen!

Unser Leitungswasser setzt sich aus verschiedenen Quellen zusammen. Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Quellen der deutschen Wasserversorgung folgende:

  • 61% Grundwasser
  • 9 % angereichertes Grundwasser
  • 12% Talsperren und Seen
  • 8 % Quellwasser
  • 8 % Uferfiltrat
  • 1% Flüsse

Von welcher Quelle und wie viel für unser Leitungswasser bezogen wird, entscheidet die Menge des Wasservorrates der Regionen beziehungsweise der Bundesländer. Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und das Saarland beispielsweise beziehen fast ihre gesamte Trinkwasserversorgung aus Grund- und Quellwasser, Hamburg sogar zu 100%.
Im Vergleich: andere Bundesländer wie Sachsen besitzen ein viel geringeres Grundwasservorkommen, das zur Trinkwasserversorgung genutzt werden kann. Anstelle dessen fällt der bezogene Anteil des Oberflächenwassers aus Seen oder Talsperren sehr viel höher aus, nämlich 78%.

Oberflächenwasser ist nicht so rein wie bodennahes Grundwasser. Tiefer gelegene Grundwasserquellen sind mehr “vorgefiltert” und mineralhaltiger, da das Wasser bereits durch dicke Gesteinsschichten gesickert ist.
Daher bedarf es, je nach Gebiet und Quelle, verschiedene, auf die Region zugeschnittene Arten sowie Intensitäten der Wasserreinigung, bevor es uns als Leitungswasser erreichen kann.

Regionale Unterschiede: Hartes und weiches Wasser

Nicht nur das Wasservorkommen variiert bundesweit, sondern auch der Charakter des Leitungswassers sowie dessen Zusammensetzung.
Besitzt eine Region etwa kalkreiche Böden, so ist auch die Wasserhärte höher. Damit ist die Menge an Magnesium und Calcium gemeint, die im Wasser vorhanden ist. Auch hier gibt es regionale Unterschiede: Vor allem Bayern, Berlin, Brandenburg und Thüringen besitzen hartes Wasser. Hier wird ein Wert, der sogenannte “Grad deutscher Härte” (°dH) von 14 überschritten. Mittleres Wasser bewegt sich im Härtegrad-Rahmen von 8,4 bis 14 °dH. Hierzu zählen Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen. Zu den Bundesländern mit weichem Wasser, also einem Härtegrad von unter 8,4 °dH, zählen folglich Bremen, Saarland, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Tabelle 1: Wasserhärte in deutschen Bundesländern

Hier seht ihr die Verteilung in Deutschland nochmal als Karte.

In Regionen wie Bayern oder Berlin bleibt solch eine Wasserkocher nicht lange glasklar. Kalk setzt sich hier schneller ab.

Wie wirkt sich der Härtegrad des Wassers im Haushalt aus?
Bei einem hohen Härtegrad bilden sich leichter Kalkrückstände auf Oberflächen, Geräten & Co. Wenn ihr also in einer Region mit sehr kalkhaltigem Wasser lebt, ist euch der schnell verkalkte Wasserkocher bestimmt bekannt.
Weicheres Wasser ist somit tatsächlich energiesparender, da starke Kalkablagerungen zu Energieverlusten und höherem Verschleiß bei Küchengeräten beitragen.

Unterschiedliches Wasser? Die Quellen in der Übersicht

Grundwasser

Ein Brunnen zur Grundwasserentnahme im Rheinvorland (Zweckverbandes ABRW für die Wasserversorgung)

Grundwasser ist unterirdisch angesammeltes Wasser, das als Niederschlag durch die Erdschichten gesickert ist. Es ist ein sehr hochwertiges Wasser, das von Natur aus bereits eine Filterung durch verschiedene Gesteinsschichten, wie Sand, Kies oder Ton erfahren hat.
Dieser Filterungsprozess dauert oft viele Jahre, macht sich aber in einem hohen Reinheitsgrad des Wassers bemerkbar, welches wenig von Krankheitserregern, Schmutz oder Schadstoffen belastet ist. Dennoch bedarf es einer gründlichen Reinigung, um schließlich als Trinkwasser in die Leitungen eingespeist zu werden. Das mehr oder weniger gefilterte Grundwasser wird von Versorgern aus bis zu 400 Meter tiefen Brunnen geschöpft und daraufhin weiter zu Wasserwerken gepumpt.
Grundwasser ist aber nicht überall in gleichen Mengen verfügbar und somit nicht ausreichend für die gesamte Wasserversorgung in den betroffenen Gebieten. Häufig weicht man daher auf die Methode von sogenanntem "angereichertem'' Grundwasser aus: Hier wird ein gezieltes Verfahren eingesetzt, bei dem zusätzlich Wasser aus Flüssen oder Seen zur künstlichen Grundwasseranreicherung beigefügt wird. Dadurch kann mehr Wasser versickern und sich unterirdisch ansammeln. Letztendlich erzielt man dadurch eine größere Wassermenge, die abgeschöpft werden kann.

Oberflächenwasser

Altarm der Ruhr in Hattingen: eine Kette (weiße Punkte) von Brunnen zur Gewinnung von Uferfiltrat

Bei Gewässern unterscheidet sich die Wasserqualität je nach Art der Zuläufe.
Bei Flüssen beispielsweise ist die Verschmutzung oft sehr hoch, da sie häufig Vorfluter für Abwässer sind. Um einen hohen Verschmutzungsgrad des entnommenen Wassers zu vermeiden, wird bei Flüssen oft auf das Uferfiltrat zurückgegriffen. Dies wird aus Brunnen am Flussufer geschöpft und ist reiner als das Flusswasser. Es erfährt ebenso wie Grundwasser eine natürliche Filterung, indem es durch verschiedene Gesteinsschichten geflossen ist.

Quellwasser

Quellwasser-Trinkbrunnen im Kanton Schwyz

Quellwasser wird von unterirdischen Quellen bereitgestellt. Je tiefer die Quelle reicht, desto reiner und mineralhaltiger ist das Wasser, denn es ist bereits durch dicke Gesteinsschichten versickert. Aus diesem Grund muss ein geringerer Aufarbeitungsprozess durchgeführt und aufgewendet werden, damit das Quellwasser als Leitungswasser genutzt werden darf.
Das Wasser aus Quellen ist aber weniger in unseren Leitungen zu finden, sondern eher abgefüllt in Flaschen, die man im Supermarkt kaufen kann.
Es erfordert zudem eine amtliche Prüfung, damit Wasserquellen zugelassen sind.

Heilwasser

Bad Nauheim, Heilwasser-Analyse Karlsbrunnen

Heilwasser ist sehr reines Wasser aus tief unterirdischen Quellen, das aber nicht zur Nahrung dient, sondern aufgrund seines hohen Mineraliengehaltes als Arzneimittel. Somit findet es sich nicht in unseren Leitungen vor. Man kann es zwar trinken, jedoch sollten je nach ärztlicher Empfehlung eine bestimmte Menge nicht überschritten werden.
Die Zusammensetzung der Mineralien im Wasser können variieren, dadurch gibt es beispielsweise Heilwasser mit einem höheren Anteil an Hydrogencarbonat, Magnesium, Kalzium, Fluorid etc. So seien dementsprechend die Anwendungsgebiete vielfältig. Natriumreiches Heilwasser soll z.B. gegen Nierensteine helfen.

Folgende Wirkungsweisen spricht man dem Heilwasser zu:

  • Ausgleich eines Magnesiummangels
  • Regulation und Ankurblung von Stoffwechselprogrammen im Körper
  • Vorbeugen von Harnwegsinfektionen
  • Verhinderung von Osteoporose
  • Abhilfe bei Sodbrennen, Nierensteinen, Verstopfungen, Durchfall oder Gicht

Was macht trinkbares Leitungswasser aus?

Das Wasser in Deutschland muss bestimmte Kriterien und Qualitätsmerkmale erfüllen, um als Trinkwasser verwendet zu werden.

In Deutschland ist die Qualität von Trinkwasser durch gesetzliche Vorschriften geregelt. Beispielsweise agieren hierfür die DIN 2000, die “Allgemeine Verordnung für die Versorgung mit Wasser” (AVBWasserV), sowie die Trinkwasserversorgung (TrinkwV).
Die Forderungen und Regelungen aller 3 Vorschriften überschneiden sich zum großen Teil. Aus dem Beispiel der TrinkwV müssen folgende Anforderungen durch das Wassers erfüllt sein:

  • farblos, geruchlos, geschmacksneutral
  • keine Krankheitserreger
  • nicht gesundheitsschädigend
  • bestimmte Mindestkonzentration von Mineralstoffen darf nicht überschritten werden

H20 = Wasser?

Im Chemieunterricht haben wir Wasser unter dem Namen “H2O” kennengelernt. In diesem Falle wäre das aber destilliertes Wasser und nicht das Trinkwasser, wie wir es kennen. Auch wenn eine bestimmte Konzentration nicht überschritten werden darf, brauchen wir losgelöste Minerale im Wasser für unseren Organismus. In reinem Wasser (H2O) sind keine Elektrolyte und Mineralstoffe vorhanden, diese gehen bei dem Destillationsprozess verloren. Würden wir eine kleine Menge destilliertes Wasser trinken, könnten wir das zwar noch vertragen, bei großen Mengen würde aber auf Dauer die Konzentration der Mineralien in unserem Körper und Blut zu niedrig werden. Dadurch können sogar Ödeme im Gewebe oder Gehirn entstehen, so Dr. Helga Vitzthum aus dem Institut für Vegetative Physiologie.

Jeder hat bestimmt schon mal die Tabelle mit Kationen und Anionen auf Wasserflaschen gesehen. Das sind in Trinkwasser gelöste Mineralstoffe, die wir in gewissen Mengen brauchen:

Bakterien dürfen tatsächlich auch in bestimmten Mengen im Trinkwasser vorhanden sein, beziehungsweise ist das ganz natürlich. Das gilt aber nur für unschädliche Bakterienarten. Generell darf eine Grenze von 100 KBE pro 100 ml nicht überschritten werden. 1 KBE meint eine koloniebildende Einheit. Natürlich gilt dies nicht für gefährliche Keime, wie beispielsweise coliforme Erreger.

Generell ist die Zusammensetzung des Wassers stark davon abhängig, aus welchem Gebiet die entsprechende Quelle stammt.

Wie wird es gereinigt?

Die sogenannte Trinkwasserverordnung (TrinkwV) legt fest, wie das Wasser aufzubereiten ist und garantiert somit eine konstant hervorragende Qualität. Dafür dienen verschiedene Reinigungsverfahren in den dafür zuständigen Wasserwerken.

Hier das Luftbild des Wasserwerkes Hosterwitz Rockau. Hier kann man die verschiedenen Stationen einer Wasseraufbereitung des Elbenwassers sehen. (Legende)

Wasser, das zunächst aus den Quellen wie Gewässern oder dem Grundwasser gewonnen wird, wird auch als Rohwasser bezeichnet, da es, bevor es in die Leitungen eingespeist wird, noch einer aufwändigen Reinigung bedarf. Kommt es beim Wasserwerk an, wird es mittels chemischen und physikalischen Verfahren gesäubert. Dazu werden auch Methoden wie Belüftungssysteme oder Sand- und Kiesfiltration herangezogen. Die dicken Sand- und Kiesschichten, durch die das Wasser hier versickert, unterlaufen einer regelmäßigen Spülung, damit sie das Wasser möglichst sauber filtern. Diese Verfahren werden auch “natürliche” Filterung genannt, da man sich durch Materialien wie Sand und Kies so etliche chemische Einsätze spart und Wasser in seiner naturbelassenen Form schont.

Auch wenn Grundwasser bereits durch Gesteinsschichten “gefiltert” wurde, muss es noch von Stoffen wie Eisen, Mangan, Schwefelwasserstoff oder Kohlensäure befreit werden. Denn Eisen und Mangan können sich unter anderem in den Rohren absetzen und sie verstopfen. Kohlensäure kann aggressiv wirken und das Wassernetz beschädigen. Schwefelwasserstoff führt zu einem unangenehmen Geruch und Geschmack des Wassers. Kommt das Wasser aus Bodennähe, muss es noch sterilisiert werden sowie von sonstigen Keimen oder Schadstoffen befreit werden.

Offene Filter im Wasserwerkder ostfriesischen Nordseeinsel Juist (Niedersachsen, Deutschland)

Ist das Wasser aufbereitet, muss es in den Werken in sogenannten Reinwasserbehältern in Bewegung gehalten werden, damit sich keine Bakterien ansammeln können. Von dort aus wird das Wasser in unser Versorgungsystem geleitet, ein riesiges Netz aus verzweigten Rohren, bis wir schließlich unseren Wasserhahn betätigen und das Wasser zur Verfügung steht, sauber und trinkbar. In Form von Abwasser gelangt es schließlich wieder durch die Kanalisation in Klärwerke. Dort wird es gereinigt und anschließend in Vorfluter, meistens ein Bach oder Fluss in der Nähe des Klärwerks oder in andere Kanäle gespeist. Das entlassene Wasser selbst, wird durch natürliche Prozesse im Verlauf auch gesäubert.

Wie gelangt das Wasser zu uns?

Wasserversorger

Zuständig für die Wasserversorgung sind unsere etwa 6000 Wasserversorgungsunternehmen in ganz Deutschland. Bayern besitzt als größtes Bundesland mehr als 2000 Wasserversorgungsunternehmen; NRW im Vergleich 560. Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg werden tatsächlich nur von jeweils einem Unternehmen versorgt!

Leitungsnetz

Der Transportweg des Wassers ist unser deutsches Versorgungsnetz. Die Rohre des deutschen Trinkwassernetzes erstrecken sich, wenn man sie aneinander legen würde, tatsächlich über rund 530.000 Kilometer und könnten damit sogar 13-mal die Erde umkreisen. Daher bedarf es auch einer aufwendigen Instandhaltung, welche die deutsche Wasserversorgung jährlich über eine Milliarde Euro kostet.

Abhängig von der Zusammensetzung des Wassers, muss auch das richtige Material für die Leitungen verwendet werden. Meistens handelt es sich hierbei um Kupfer oder Kunststoff. Jeder Installateur weiß Bescheid, welche Leitungen er in einem Gebäude verlegen darf, da er bei den für die Region zuständigen Wasserversorgungsunternehmen angemeldet ist und Vorschriften einhalten muss. Unsere Wasserleitungen sind gut intakt und gehen mit einem geringen Wasserverlust von nur ca. 7% einher.

Mehr als 99% der deutschen Haushälter haben Anschluss an zentrale Trinkwasser-Verteilungsnetze. Eine Wasserzufuhr ist in Deutschland mehr oder weniger verpflichtend: Jeder Haushalt und auch jedes Unternehmen muss die öffentliche Trinkwasserversorgung und das Abwassersystem nutzen. Würde theoretisch jeder das Wasser entsorgen wie er will, so würde das ein höheres Risiko für Gewässerverschmutzungen darstellen. Zudem ist eine staatlich geregelte Wasserversorgung auch finanziell abhängig von den Benutzern. Würden Einzelne sich unabhängig vom öffentlichen Leitungsnetz selbst mit Wasser versorgen, so wäre dies nicht nur viel umständlicher, sondern würde auch zu höheren Kosten für Benutzer der öffentlichen Wasserversorgung führen.

Die Mehrzahl stellen eindeutig zentrale und öffentliche Wasserversorgungen in Deutschland dar. Ausnahmen existieren aber tatsächlich bei sogenannten Eigenwasserversorgungen in eher ländlichen Räumen, auch als Hausbrunnen bezeichnet. Und das nicht wenig: ca. 180.000 Hausbrunnen in Deutschland existieren. Dies unterliegt vorwiegend technischen, hygienischen sowie finanziellen Gründen in Regionen, in denen es einfach rentabler ist, Trinkwasser aus einem eigenen Hausbrunnen zu beziehen.

Genügend Druck und Wasserspeicher

Der modern gestaltete Mürwiker Wasserturm im Volkspark in Flensburg

Die Kraft, die das Wasser durch die Leitungen zu uns befördert, entsteht einerseits durch ein natürliches Gefälle, sprich die Schwerkraft leitet das Wasser höher gelegener Wasserwerke oder Speicher in unsere Leitungen und Haushalte. Andererseits muss gelegentlich mit Förderanlagen oder Pumpen etwas nachgeholfen werden, die den Wasserdruck antreiben. Oft wird das Wasser zunächst in einen großen Speicherbehälter gebracht, bevor es in unser Rohrnetz weiterverteilt wird.

Der Wasserverbrauch in einer Region kann saisonal und auch tageszeitabhängig unterschiedlich sein, z.B. abends, wenn die Leute meist Feierabend haben und daheim sind oder an heißen Sommertagen, wenn man sich gerne auch mal öfter am Tag mit einer kühlen Dusche erfrischt.

Wenn besonders viel Wasser verbraucht wird, kommt der sogenannte Wasserspeicher zum Einsatz. Dieser hält genügend Wasser parat, wenn Verbrauchsspitzen des Wassers erreicht sind. Bei geringem Verbrauch, beispielsweise spät nachts, wenn die meisten schlafen, werden die Wasserspeicher wieder aufgestockt. Auch bei unvorhersehbaren Störungen in Wasserwerken oder während Bauarbeiten sind Wasserspeicher nützlich.

Manche Regionen brauchen aufgrund eines natürlichen Höhenunterschiedes viel Druck, damit Wasser aus tiefer gelegenen Wasserwerken auch in die Haushalte gelangt. Dafür dienen auch sogenannte Druckerhöhungsanlagen, die mit automatischen Pumpen den Wasserdruck konstant erhöhen. Auch in sehr hohen Gebäuden kann solch eine Druckerhöhungsanlage notwendig sein.

Problemlos trinkbar?

Wie sicher ist es, Leitugnswasser zu trinken?

Viele Wasserversorger stellen Informationen zu Untersuchungsergebnissen über die Wasserqualität auf ihre Internetseite. Dadurch kann man sich selbst ein Bild über die Eigenschaften seines Leitungswassers zu machen.

Wie wir bereits gesehen haben, erfolgt die Versorgung von sauberem Trinkwasser in Deutschland unter strengen Vorschriften, regelmäßigen Kontrollen, einem komplexen Leitungssystem und einem hohen finanziellen Aufwand. Deutschland steht in Sachen Wasseraufbereitung an oberster Front weltweit. Nur so kann eine gute Trinkqualität gewährleistet werden.
Dies bestätigte auch Stiftung Warentest mit einer umfangreichen Studie 2016 und berichtete sogar, dass in einigen Regionen die Leitungswasserqualität besser sei als in Flaschen abgepacktes Mineralwasser aus den Supermärkten.

Dieser theoretisch perfekt ablaufende Prozess der Reinigung kann aber durch einige Faktoren beeinflusst werden, wie etwa durch Schadstoffe oder die Rohrqualität. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Einzelnachweise & Weblinks

Du findest den Artikel spannend? Dann teile ihn doch gerne!