Ozonloch

Ist eine verdünnte Stelle in der Ozonschicht, die neben anderen Treibhausgasen vor allem aufgrund Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen (FCKW) entsteht. Die Freisetzung dieser Stoffe ist zu einem Großteil der Industrie geschuldet. Ein "Ozonloch" wurde erstmals in den 80er Jahren am Südpol beobachtet. FCKWs wurden vorrangig als Treibgase für Spraydosen oder als Kühlmittel in Kühlschränken verarbeitet. Sie können lange in der Erdatmosphäre verweilen und bis in die Stratosphäre steigen, wobei durch chemische Reaktionen mit Chloratomen Ozon verloren geht. Nach der Entdeckung des Ozonschwunds wurde beispielsweise im Montrealer Protokoll (1989) der Einsatz von FCKWs verboten. Eine abnehmende Ozonschicht bedeutet einen geringeren Schutz gegen gesundheitsschädigende und radikale UV-Strahlen und bedeutet daher eine Bedrohung für das gesamte Leben auf der Erde.