DIY: Vegane Nutella-Alternative selbst herstellen

Oktober 2022
Nutella-alternative vegan herstellen! Gesünder und umweltfreundlicher!
Nutella-alternative vegan herstellen! Gesünder und umweltfreundlicher! - Copyright: CC0 pixabay.com von Mario Cvitkovic

Hand auf's Herz, wohl jeder liebt den schokoladigen Geschmack von Nutella, obwohl längst bekannt ist, wie umweltschädlich und ungesund das Ganze ist. Denn insbesondere die hohen Mengen an verarbeiteten Zucker sowie das enthaltene Palmöl stehen schon seit geraumer Zeit in Kritik. (Schön gewusst? Erfahrt hier mehr über Palmöl!)
Komplett darauf zu verzichten wird wohl vielen schwer fallen, zum Glück gibt es auch andere Wege, den Genuss auf schokoladig-süßes zu stillen. Etwa mit einer nachhaltigen DIY-Nutella-Variante, die nicht nur vegan sondern auch gesünder ist.
Wir zeigen euch, wie’s geht!

Was ihr dazu braucht

Zutaten:

  • 400 Gramm Bio-Haselnüsse
  • 7 Esslöffel Bio-Kokosöl
  • 5 Esslöffel Bio-Kakaopulver
  • ½ Teelöfel Bio.Bourbon-Vanillepulver
  • 8 Esslöffel Agavendicksaft oder flüssigen Honig
  • 1 Prise Salz
Mit diesen einfachen Zutaten könnt ihr euren eigenen, veganen Schokoaufstrich herstellen!

Küchenutensilien:

  • Leistungsstarker Mixer:
    Damit die Nüsse später eine gleichmäßige Paste ergeben, ist es vom Vorteil, einen leistungsstarken Mixer zu benutzen. Wenn ihr jedoch keinen zuhause habt, versucht die Nüsse in einem heißen Wasserbad einzuweichen und sie dann mit einem Zerstampfer oder einer Gabel zu zerkleinern.
  • Einmachgläser:
    In diese Formen gebt ihr später euren fertigen Schokoaufstrich. Dafür eignen sich bestens Marmeladengläser oder ausgewaschene Glasbehälter von Konservennahrung.

Veränderungsmöglichkeiten:

  • Anstelle von Haselnüssen könnt ihr jede beliebige Nussart wählen, auf die ihr Lust habt, z.B. Mandeln, Erdnüsse oder Cashews oder sie mixen!
  • Statt Kokosöl könnt ihr auch Sonnenblumen- oder Olivenöl verwenden.
  • Als Süßungsmittel könnt ihr Agavendicksaft durch braunen Zucker austauschen. Wer Kalorien einsparen will, kann auch auf zuckerfreie Ersatzprodukte wie Erythrit oder Stevia zurückgreifen.
  • Würzen könnt ihr euren Aufstrich nach Belieben: Zimt anstelle von Vanille, beides zusammen oder ihr gestalten das ganze etwas weihnachtlich mit Zimt, Nelken und Kardamom. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Zubereitung

  • Als erstes heizt ihr euren Backofen auf 170° Ober- und Unterhitze vor.
  • Damit die Haselnüsse im Aufstrich ihr bestes Aroma abgeben, müssen sie davor geröstet werden. Dafür verteilt ihr sie auf ein Backblech und gebt sie für 10 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Habt aber ein gutes Auge darauf, manchmal können die Nüsse schnell schwarz werden. Nach dem Rausnehmen lässt ihr die Nüsse noch eine Weile auf dem Blech abkühlen.
  • Nun nehmt ihr nach und nach eine Hand voll Nüssen und reibt diese zwischen euren Handflächen hin und her. Dies bewirkt, dass sich die braune Schale löst. Optional könnt ihr dies auch mit einem Küchentuch machen. Wenn nicht alles abgeht, ist das halb so schlimm, es sollte nur grobflächig erfolgen.
  • Jetzt werden die Nüsse zermahlt. Gibt Schritt für Schritt eine kleine Portion Nüsse in euren Mixer, bis alle aufgebraucht sind und eine cremige Konsistenz entsteht. Oft ist etwas Geduld gefragt, bis wirklich alle groben Stücke zerkleinert wurden. Unterstützen könnt ihr den Prozess, wenn ihr zwischendurch die Masse ab und zu mit einem Löffel umrührt, sodass auch jedes Nussstück vom Mixer erwischt wird!

    Tipp: Wer es etwas crunchy mag, kann den Vorgang auch nur bis zur Hälfte durchführen!
  • Im nächsten Schritt könnt ihr nun alle anderen Zutaten hinzugeben und vermengen. Hierbei könnt ihr gerne kreativ werden und nach euren Geschmack die Zutaten abändern. Auch hier wartet ihr, bis eine gleichmäßige Paste entsteht.
  • Euer veganer Schokoaufstrich ist nun fertig! Zum Schluss gebt ihr ihn in ein Einmachglas mit gut verschließbarem Deckel.

Anmerkung:

Wie wäre es mit veganen Nutella-Keksen?
  • Lagert eure Nutella-Alternative am besten im Kühlschrank. Dort sollte sie mindestens 1-2 Monate haltbar sein. Ab und an verrührt ihr sie ein wenig, damit sie geschmeidig-cremig bleibt.
  • Euer Schokoaufstricht kann noch mehr! Ihr könnt ihn problemlos mit in einen Kuchen- oder Keksteig rühren, oder als Glasur zum verfeinern benutzen – für eine extra nussig-schokoladige Note.

Wir wünschen guten Appetit beim veganen Schokogenuss!

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